" Wie zich de geschiedenis niet herinnert, is gedoemd die te herhalen"

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De eerste
Hetterscheidt in Niederrhein
in het Graafschap Kleve.

van FR. Gorissen


HAUS GRIETH

Von den alten Burgen des Landes sind einige wenige, besonders günstig gelegene, weiträumige Anlagen von der Art der Fluchtburgen. Zu ihnen gehören die Landesburgen zu Kleve und auf dem Monterberg, frühe Sitze landesherrlichier Macht.

Die übrigen aber liegen wie die Höfe der Bauern über das Land verstreut; sie sind aus alten oder neueren Höfen entstanden, wie denn der Adel die bäuerliche Wurzel und seine Verbindung mit der Scholle nie ganz verloren hat.

Stadtburgen sind zunächst unbekannt. Erst seit der Mitte des 14. Jhs. beginnen die Grafen, nach flämischem Vorbild, Burgen in die Städte zu legen.Bei Neugründungen wird der Platz für die Burg zugleich mit den Hausplätzen der Burger abgesteckt.

In den alten Städten wird vor der Stadtumwallung oder in einern günstig gelegenen Mauerwinkel der Burgplatz ausgewählt.

Die Stadtburg von Griethausen ist wohl nog von Graf Johan (1347-1368), die von Kranenburg 1388-1395 von Grafen Adolf I. erbaut worden.

Das Haus Grieth wird zum ersten Male genannt, als Graf Adolf am 27. April 1371 den Ritter Willem uten Hamme zu seinem Amtmann in Grieth und Wissel macht und ihm onse huys te Griet befiehlt, te bewonen op sinen kost en te hebben sinen orber ind gemaeck daerop te doen mit den tween stucken lants, daer dat een beneden onsen hues aldaer leget end dat ander up Daerniker wart gelegen is, die hi tot deen hues bebben sal. Oeck soe hebben wi tot den gehalt des hues oen gegeven bernholt tot oere noettrocht up onsen walde siaers, dat onse voerster aen soelen wijsen.

 

Der Vertrag läuft über drei jahre. Dann soll, nachdem der Graf seine Schuld voll beglichen hat, der Amtmann sein Amt wieder zur Verfügung stellen, doch mit dem Vorbehalt, dat sie dan up den hues wonen moegen end blijven end oer gesynde van oer wegene tent sente Petersdagh ad Cathedram daernae dan naestvolgende (d. i. am 22. Februar 1375), bynnen wilc tijt sie oer guyt, cleynoet end huesraet weer brengen end vueren op oer hues ten Hamme.

 

Wilhelms Nachfolger wird Johan van Hetterscheid am 16. Oktober 1375 mit der Bedingung, dab er onse hues toe Griet in gerecke hueden, hailden end bewairen sal op sijns selfs kost sonder ons yet daeraf toe rekenen. End wij soelen oen iaerlix doen geven end wijsen van onsen voersteren twelf voeder dorres holts tot bernynge; end wanner onse waelt eykelen heeft end wij dear op bernen, soelen wij oen doen twelf verken bernen in die eikelen.

Er braucht sein Amt erst dann niederzulegen, wenn ihm der Graf seine Schulden bezahlt und das Geld zurückerstattet hat, als bie aen onsen hues bij onsen raede end bevelen vertymmert hedde.

Waren diese beiden Amtleute gemissermasen Pfandherren von Grieth und Wissel gewesen, so sind ihre Nachfolger lediglich gräfliche Beamte.
 

Auch ist die Burg nicht mehr Amtssitz der Richter.

Am 23. Februar 1383 belehnt Graf Adolf den Knappen Arnt Snoeck, onse dienre, auf Lebenszeit mit onse hues to Griet, soe woe dat gelegen ist, end een stuck landz darthoe, gelegen tuschen onsen hues end der wijntmoelen allanx den Rijn.

Doch ist bedungen, wenn es dem Grafen op onsen hues genoegede thoe wonen een maent of ses weken, dat hie dan onse hues rumen sal tot onsen gesinnen.

 

 

 

't Huys te Griet


 

Het "Haus Grieth" zoals het er nu (2009) bijstaat. In het idyllische oude vissersdorp Grieth ligt het voormalige grafelijke kasteel direct aan de Rijn. In de hal vertellen blazoenen over het verleden van verschillende huiseigenaren.



 



 

 

Kaart van de Nederrijn 1789 - Herzogdommen Kleve en Geldern.

 

 

  

Het laatst bewerkt op 25-apr-2018 16:00 ( © Copyricht Willy Hetterschijt 2003-2018) Alle rechten voorbehouden.
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